01.05.2011

Der "Manchmal muss es raus Post"

Guten Morgen liebe Blogleser, ich habe die Überschrift heute gewählt weil ich mir mal Luft machen muss. Also Ihr seid vorgewarnt, wenn Ihr keinen Bock drauf habt, lasst diesen Post besser aus.

Gestern war so ein Tag da habe ich echt gedacht was gibt es wir arme Selen auf dieser Welt. Da hat es mir echt gereicht. Was ich teilweise in Facebook und Twitter mitbekomme ist ziemlich krank und Typisch Deutsch. Es scheint eine kleine Gemeinde von Menschen sich auf den Trohn der Bildbearbeiter und Fotografen zu heben. Sie meinen "die" Bilder zu machen. Hey, was sind den die besten Bilder, wohl doch die  welche den Betrachtern am besten gefallen. Wie kann sich jemand herausnehmen zu behaupten das ist Dreck. Wo sind wir denn bitte. Sorry das ist so richtig Deutsch. Kein Wunder das wir in diesem Land nicht weiter kommen, durch die ganzen Bremser und die die sich dadurch noch beeinflussen  und ausbremsen lassen.  Ich dachte ja zuerst das sei alles Spass, aber als dann jemand schrieb er habe was gelernt und zwar, Dreck zu Dreck und Qualität zu Qualität, da dachte ich nur ich kotze gleich. Wie arm ist das denn. Man stelle sich vor jeder Trainer, Lehrer, Ausbilder, Professor sagt das was die Schüler, Studenten, Auszubildenden machen sei  Dreck. Da muß ich echt fragen, meinen da welche sie sind mit dem heutigen Wissen und können auf die Welt gekommen.?
Wie kann jemand behaupten das einige Fotografen oder auch Bildbearbeiter an Wahrnehmungsstörungen leiden. Da Frage ich mich wer hier an Wahrnehmungsstörungen leidet.

                                              Nur weil sie Träume und Wünsche haben?

Ich denke es hat jeder mal angefangen und sollte nie, aber wirklich nie vergessen wo er herkommt. Es hat keiner das Recht andere klein zu machen. In dem Fall sehe ich den Dreck woanders, uzw. bei denen die meinen sie wären was besseres, nicht bei denen die Visionen, Wünsche und Träume haben. Aber hier trennt sich die Spreu vom Weizen. In jedem Aufbau, Führungs, und Managementsemniar bekommst Du beigebracht Visionen zu haben. Du sollst Dir quasi vorstellen schon da zu sein wo du hin willst. Du fängst dann automatisch an danach zu handeln. sowas nennt man in der heutigen zeit NLP - Neurolinguistisches Programmieren

Kann sein das ich gerade nicht mehr sachlich bleibe aber das ist mir jetzt auch mal eben egal.

Was ich auch nicht ab kann, dieses hinten herum. Solche Tratschtanten hatten wir auf dem Dorf wo ich gebürtig herkomme auch. Wenn man mal hinter die Kulissen schaut, sind das ganz arme Seelen. Statt jemanden direkt anzusprechen werden spitze Bemerkungen auf Twitter oder Facebook gemacht. Ich möchte nur mal wissen was sie davon haben. Ich habe das früher bei mir auf dem Dorf auch nie verstanden. Mein Vater hat immer gesagt "Solange man über dich redet lebst du" recht hat er. Wenn jemand mich scheiße findet, meine Bilder Mainstream,  und mein tägliches Posten affig warum wird dann gelesen was ich schreibe, mache und tue. Ich gebe mich doch nicht mit dingen ab, die ich nicht gut finde. Wo wir gerade dabei sind, zum Glück gibt es in Twitter den block Buttom und in Facebook den löschen Buttom. Ich habe nämlich keine Lust  mich mit Bremsern abzugeben. Mich ziehen Menschen an, mit denen man "gemeinsam" weiter kommt. Ich kenne es so, das man sich gegenseitig Pusht, und die Anfänger mitzieht.  Wenn jemand Vollgas gibt und es gefällt einem nicht soll man entweder die Fresse halten oder dahinter stehen und posive Worte bringen. Mal eine Frage, wenn ich meine jemand macht sich zum Affen, warum spreche ich die Person nicht darauf an. Feige öffentliche zweideutige Bemerkungen zu machen, so das man eigentlich weiss wer gemeint ist, ist doch echt billig. Das  spricht ja nicht gerade für den Charakter, den warum gibt man sich mit was ab was man blöd oder affig findet. DANN LASST ES DOCH.

Bisher hat sich immer bestätigt, "Wer zuletzt lacht, lacht am besten".

Bitte lasst Euch nicht von den "tollen" Menschen beeinflussen. Wer hoch steigt fällt auch tief. Glaubt weiter fest an das was ihr macht und wenn  ihr meint ihr werdet mal ein ganz Großer, dann macht es auch weiter. Denkt immer daran "Du bist was Du denkst" und  was Du morgen bist ist das was Du heute von Dir denkst.

Sorry für den Post, aber jetzt geht es mir besser.

Schönen Sonntag noch.

Kommentare:

  1. Chill mal Saschko ;-), hast Du nicht auch in diesem Facebook Beitrag über den Typen hergezogen? So von wegen Negative Aufmerksamkeit sei noch zu viel? Sollte man nicht zuerst vor der eigenen Türe kehren? Und warum fühlst du Dich eigentlich so angesprochen von "Dreck zu Dreck" und "Wahrnehmungsstörung". Da gibt es doch haufenweise Fotografen, auf die diese Beschreibung zutrifft

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  2. Teil 1 (Kommentar war zu lang)

    Moin Saschko, Grüße nach Köln!

    Zunächst mal: Irgendwie interessant, dass du dich über "hintenrum" und "zweideutige Bemerkungen", bei denen "man eigentlich weiss wer gemeint ist" beschwerst, immerhin ist der ganze Blogbeitrag hier eine solche Bemerkung, zumindest lese ich keinen einzigen Namen. Fuchs der ich bin, erahne ich aber natürlich, wer gemeint sein könnte und deshalb bin ich hier ;)

    Ich weiß nicht, ob du dich mit der "Qualität zu Qualität" (der Teil, den du wohlweislich weggelassen hast) Anspielung auf Marius beziehst oder auf mich, ist aber im Grunde auch egal. Ich für meinen Teil bin überzeugt, dass dieser Satz ne Menge Wahrheit enthält, auch wenn er auf den ersten Blick natürlich ein bisschen harsch klingen mag. Ich versuchs mal zu erklären:

    Ich persönlich habe absolut KEIN Problem damit, dass es Einsteiger gibt, dass es Amateure gibt, dass jeder mal klein angefangen hat, dass jemand an sich arbeitet etc. Das ist das natürlichste der Welt und absolut notwendig. Alles andere wäre ja absurd. Es liegt mir auch reichlich fern, mich selber irgendwie als Vollprofi zu inszenieren, ich bin Student, was das Fotografieren angeht weitestgehend Autodidakt und lerne jeden Tag dazu.

    WAS mich aber stört, und zeitweise ernsthaft aufregt, ist die absolut verschobene Selbsteinschätzung bei vielen Menschen. Das übrigens nicht nur in der Foto- / Retusche- / Grafikwelt, aber das ist nun mal die, in der ich mich primär bewege. Ich frage mich, warum viele Leute nicht in der Lage sind, sich anzuschauen, was sie derzeit produzieren, sich dann anzuschauen, was derzeit auf dem Markt als "hochwertig" gilt und sich dann dementsprechend selbstkritisch und ehrlich einzusortieren? WARUM muss jemand, den jeder vernünftige Mensch maximal als "ambitionierten Amateur" bezeichnen würde, Workshops & Coachings geben, Tutorials und Magazine herausgeben und sich im Netz als Vollprofi inszenieren? Gibts denn da keine natürliche "Hemmschwelle" mehr? Sortiert man sich nicht mehr da ein, wo man tatsächlich ist? Ich persönlich hätte da ganz ehrlich Skrupel, mich mit mit einem solchen Wissensstand selbst in eine Position zu hieven, für die man nun einfach noch nicht bereit ist.

    Wie gesagt (das ist mir wichtig): Es ist absolut KEINE Schande, wenn jemand gerade erst anfängt. Wie du selbst schreibst, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Völlig d'accord. Es darf auch gerne jeder seine Werke online präsentieren, Feedback suchen und dementsprechend weiter an sich arbeiten. ABER dieser inszenierte Sprung, quasi von Null auf 100, vom Einsteiger zum "Workshopleiter", vom Photoshop-Amateur zur "Postproduction", vom Blümchenfotograf zum "Digital Artist", der ist es, der mich massiv stört. Wozu studieren Menschen das eigentlich, wozu ackern Fotografen sich jahrelang ab? Irgendwie scheint sich die Haltung durchzusetzen man könne sich allein durch eine tolle Inszenierung im Web über Nacht zum Profi aufschwingen. Nö. So läuft das (leider) nicht.

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  3. Teil 2:

    Und nochmal zu dem "Qualität zu Qualität"-Spruch: Der Satz beruhigt mich sehr, wenn ich mich mal wieder über die oben beschriebene Situation aufrege (ich versuche mir das übrigens abzugewöhnen). Er sagt mir, dass es sich DOCH lohnt, dass ich bis in die Nacht für die Uni arbeite, dass ich mich NICHT umsonst täglich weiterbilde, sondern dass sich das alles auszahlen wird. Im Grunde sagt er etwas ganz beruhigendes: Die Amateurwelt (gar nicht negativ gemeint) und die Profiwelt (gar nicht überheblich gemeint) sind zwei Welten, die im Grunde friedlich prallel existieren können. Jede hat ihre eigene Zielgruppe. Dass das so ist, beruhigt mich. Denn wenns nicht so wäre, könnte ich alles hinschmeißen, und mich sofort zum Profi erklären, Workshops zu himmelschreienden Preisen geben und mir meine Gefolgschaft im Netz zusammenklauben.

    Langer Rede kurzer Sinn: Ja, ich habe ein Problem damit, wie sich viele Leute im Netz als Profis inszenieren. Ja, ich rege mich darüber auf, und ja, ich kann mir hin und wieder einen spitzen Kommentar dazu nicht verkneifen (Schande über mich). Ich habe aber auch kein Problem damit, das jemandem direkt zu sagen, sofern ich um Feedback gebeten werde. Aber wie gesagt, ich versuche mir das abzugewöhnen. Ich versuche zu realisieren, dass es diese 2 Welten einfach gibt, die beide, jede für sich, ihre Berechtigung haben. Denn es macht keinen Sinn, sich drüber aufzuregen, man kann ja doch nichts daran ändern. Möge es eben jeder auf seine Art und Weise versuchen.

    Insofern: Danke für den Post, er hat mich in meiner Haltung bestärkt. Ich hoffe aber auch, dass klar geworden ist, dass ich niemanden beleidigen oder schlechtreden will. Jedes Level hat seine Berechtigung ABER (!) der gesunde Menschenverstand und die realistische Selbsteinschätzung darf eben nicht verloren gehen. Alles zu seiner Zeit. Und so. Nech?

    PS: Deine Arbeiten finde ich eigentlich nach wie vor ganz cool. Bevor das hier falsch rüberkommt.

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  4. Du widersprichst Dir selbst. Wenn man emotional aufgewühlt ist, sollte man keine öffentlichen Texte schreiben.
    Hast Du denn die Menschen, die Du mit Deinem Eintrag meinst, persönlich kontaktiert, oder ziehst Du hier jetzt auch hintenrum über sie her? Haben sie Dir bestätigt, dass Du gemeint warst? Jeder, der die Facebookdiskussion mitverfolgt hat, weiß ja, wen DU jetzt meinst, aber das ausgerechnet DU bei Facebook gemeint sein solltest, erscheint mir etwas egozentrisch. Warum beziehst Du die "spitzen" Anmerkungen gerade auf Dich? Die waren schließlich ganz allgemein gehalten. Du bist nicht der einzige, auf den diese Charakterisierung zutrifft.

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  5. Hey Saschko,
    da ich ja quasi Anschieber dieses Spruches war, möchte ich ein paar Worte darüber verlieren (und auch weil ich Dich als einen supersymphatischen Typen kennengelernt hab)

    Vorab: Diesen Spruch "Qualität findet Qualität - Dreck findet Dreck" hab ich ja nicht erfunden - es ist ein recht geläufiges Wort was im Grunde nur beschreibt, dass jemand der Qualität sucht über kurz oder lang auch Qualität findet und jemand dem die Qualität nicht so wichtig ist eben dementsprechen Minderqualitätsvolles.
    Beispiel: wenn eine Agentur eine großangelegte, internationale Kampagne für Chanel machen soll, wird er einen qualitativ sehr hochwertigen Fotografen buchen - wenn sie allerdings einen Flyer der örtlichen Disco kreieren soll, wird es auch der Bekannte vom Türsteher fotografieren können.
    Nichts anderes beschriebt dieser Spruch - wobei natürlich "Dreck" um es plakativ zu halten drastisch gewählt ist.

    Geschrieben habe ich diesen Spruch, als jemand ein Youtube-Film veröffentlichte, in dem ein Mann von sich behauptet, einer der grössten Fotografen und Retuscheure der Welt zu sein und alle seine Sachen toll finden. Das was ich gesehen hab war, mit verlaub wirklich Dreck!
    Und wenn nun jemand in der Öffentlichkeit dieses behauptet, nehme ich mir die Freiheit heraus dementsprechend öffentlich zu antworten bzw zu kommentieren.

    So viel zu der Vorgeschichte.

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  6. Nun zu Deinem Post:

    Natürlich darf man nicht vergessen wo man herkommt, klar haben alle mal klein angefangen - allerdings kommt es drauf an, wie es dann weiter geht.
    Als Schüler, so 14 oder 15 hab ich auch schon den Stil einiger Gleichaltriger angezweifelt, die in ihrem Zimmer Poster hängen hatten von fliegenden Delphinen vor einem Regenbogen mit(!) Sonnenuntergang und einem Harlekin am Strand mit Träne im Auge.
    Und genau solche Bilder finde ich nicht selten in diesen Bilderbesprechungsforen, nur dass es mittlerweile heulende Wölfe vor einem Mond sind - das ist aber auch die einzige Entwicklung, die stattfand.
    Aber auch das ist ok - jeder wie ers mag!
    Nur leider werden solche Bilder mit Freude und Stolz veröffentlicht und von fast allen in den Himmel gelobt - Kritiker sogleich mobmässig gelyncht! Daher kommt dann die Wahrnehmungsstörung, die dann dazu führt, dass die Erschaffer dieser Bilder glauben, sie könnten aus ihrem Hobby einen Beruf machen. Und hier greift dann wieder der Spruch von oben - ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Menschen mit dieser Selbstwahrnehmung niemals den oben beschriebenen Chaneljob bearbeiten. Denn dafür bedarf es mehr, als immer nur Träume zu haben, an seine Wünsche zu glauben und viel Zuspruch von branchenfremden Freunden zu bekommen.
    Und hier sehe ich Deinen sicherlich gut gemeinten Rat, der schon seit vielen Einträgen in Deinem Blog zu finden ist, dass man sich nicht von diesen Kritikern beirren lassen soll "Macht Euer Ding, egal was die anderen sagen!" Nein, Saschko, genau das ist der Fehler, den alle in allen Bereichen machen. Erstmal muss ich lernen, machen, Leistung zeigen, mir Fehler aufzeigen lassen - und das sehr, sehr lange!

    Ich beschäftige mich seit ich 12 bin bildender Kunst, Fotografie und Werbung - ich hatte nie das Bedürfnis dieses öffentlich zu machen und ob dieser Weg nun richtig oder falsch ist war mir scheissegal! Ich hab mir die Anfänge selbst beigebracht, hab mich mit alternativen, künstlerischen Ausdrucksformen beschäftigt und wurde irgendwann von einer Kunstistorikerin gefragt, ob ich meine Bilder nicht mal austellen möchte?! Das habe ich dann getan - es war mir höcht unangenhem, weil ich alle meine Bilder zu schlecht fand. Danach hab ich mich um meine Ausbildung gekümmert und hab seit immer immer nur gelernt - weils einfach geil ist zu wachsen.
    Ich will damit nur sagen, dass ich erstmal 20 Jahre gebraucht hab um mich zumindest so gut zu fühlen, dass ich mich öffentlich zu meinen Bildern bekenne. Andere machen dieses schon nach 4 Monaten und glaub mir, so viele bis dahin unentdeckte Talente gibt es wirklich nicht!

    Und das lernen geht immer weiter - der Fotograf mit dem ich grade in Malaysia war geht zB völlig anders an die Autofotografie ran, als jeder mit dem ich bisher zusammengearbeitet hab.
    Er hat mir Sachen gezeigt, die mir in 13 Jahren Highend-Fahrzeugbearbeitung nie aufgefallen sind - geil, teilweise fühlte ich mich wie ein blutiger Anfänger, grossartig!! Durch diesen Job hab ich so viel gelernt, wie in den letzten 5 Jahren nicht mehr - da wäre ich ja schön doof, wenn ich sage: "weisste was, ich mach hier mein Ding"
    Das ist ein Miteinander - jeder sollte von jedem lernen und offen für Kritik sein, sonst kann mans gleich lassen.

    Aber ehrlich ein schönes Thema, was Du hier aufgegriffen hast!
    Dir noch einen tollen Tag der Arbeit und bis bald mal wieder,
    Gruß
    marius

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  7. "Qualität zu Qualität und Dreck zu Dreck!"

    Damit ist wohl endlich einmal gesagt worden, was viele denken und genau so ist es auch, nicht anders!

    Eigentlich ist dem, was Peter gesagt hat, nichts mehr hinzuzufügen und eigentlich ist mir meine Zeit auch zu schade für solche Diskussionen, aber ich kann mich nicht zurück halten, meinen Meinung hier auch noch zu äußern.

    Wenn junge Leute anfangen zu fotografieren und im Internet recherchieren, kommen sie an irgendwelchen Foto-Heinis, die überteuerte Workshops anbieten, obwohl sie selbst nix können, oder an Leuten, die meinen Fotograf zu sein und zum Entertainment irgendwelche voll-spastischen YouTube Videos von längst abgeschriebenen DSDS-Vögeln und sich selbst auf YouTube hochladen, nicht vorbei.
    Im Gegenteil, sie geraten zuerst an diese Vögel, bevor sie an richtige Namen wie z.B. Steven Meisel geraten und lernen, was wirkliche Fotografie ist und begreifen, dass das, was man im Netz bei Captain Hollywood und co findet, alles nur Show ist.
    Das ist der Teil, der in dem Zitat wohl als Dreck bezeichnet wird. Und diese Tatsache macht mich unheimlich wütend. Denn man kann gar nicht anfangen zu fotografieren, ohne sich von solchen selbst-überschätzenden Vögeln beeinflussen zu lassen. Diese drängen sich ja so sehr in den Vordergrund, dass man gar nicht dran vorbei kommen kann. Und demnach misst sich auch jeder Amateur an solchen Leuten und denkt er wäre etwas großartiges!
    So eine wahnsinnige Selbstüberschätzung habe ich noch nie in meinem Leben erlebt. Man muss sich doch wirklich am Markt messen und nicht an irgendwelchen Community Vögeln!!!
    Und genauso geht mir der Dreck auf die Nerven, der sich mit Arbeiten anderer schmückt. Beispielsweise dieses Pudershooting, das auf jeder Model-Kartei SetKarte zu finden ist! Wie dumm muss man denn sein und dafür selbst noch Lob ernten, obwohl man weiß, dass alles eigentlich nur geklaut ist??
    Und da kann man jetzt auch mal tatsächlich Aspekte auf Dich beziehen. Saschkoroids, sind die etwa von Pauleroids? Genauses dieses MacBook Tatoo. Der Meister macht es vor, seine Anhänger machen es nach. Das sind alles einfach nur kleine Details, die einem so auffallen.

    Jeder fängt mal klein an, und man sollte nie abwertend gegenüber Amateuren reden, aber wenn sich ein Amateur zum Vollprofi kürt, könnte ich einen zu viel kriegen! Es müsste zur Pflicht werden, dass jeder analog anfangen muss, bevor er digital produzieren darf. Und jede Film Entwicklung müsste richtig Geld kosten. Dann würde man im Web auch nicht mit so viel Müll zugespammt werden und es könnten wirklich nur die QUALITATIVEN durchdringen.
    Aber so ist es leider nicht. Plötzlich kann sich jeder der eine Kamera besitzt Starfotograf nennen, jeder, der ein Bild in Photoshop in B/W umwandeln kann ist Profi-Bildbearbeiter oder PostProduction Dienstleistung, und so weiter. Ich könnte auf die Tastatur kotzen! Das zieht schließlich auch die Titel in den Dreck!! Wenn ich von einem vermeindlichen Starfotograf erzählt bekomme, weiß ich schon, wie schlecht sein Portfolio ist. Denn Starfotografen gibt es nicht mehr als 10 Stück auf der Welt. Und an denen sollte man sich orientieren, denn das sind wirkliche Stars, die Vorbilder sind und auch professionell arbeiten. Wenn sich ein Model-Kartei Knippser also Profi-Fotograf nennt, ist das die höchste Beleidigung , die man gegen unsere noch lebenden Starfotografen aussprechen kann. Und da soll mir keiner kommen mit der Definition von "Profi", dass man Profi ist, wenn man es beruflich macht. Schwachsinn!! Soll sich mal die Definition von "Lachnummer" durchlesen!

    Jeder kann sich "Fotograf" nennen, nen Blog eröffnen und dort irgendeinen Bullshit von sich geben, ein YouTube Konto eröffnen und irgendwelche peinlichen Videos hochladen, usw. Eigentlich genau so, wie Du es hier tust. Ist das hier nicht eigentlich ein Fotografie Blog? Warum setzt Du jetzt also sowas unsinniges in die Welt und verschwendest damit Deine und auch die Zeit Deiner Leser?

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  8. Danke für diesen Satz, Marius!

    "Und hier sehe ich Deinen sicherlich gut gemeinten Rat, der schon seit vielen Einträgen in Deinem Blog zu finden ist, dass man sich nicht von diesen Kritikern beirren lassen soll "Macht Euer Ding, egal was die anderen sagen!" Nein, Saschko, genau das ist der Fehler, den alle in allen Bereichen machen. Erstmal muss ich lernen, machen, Leistung zeigen, mir Fehler aufzeigen lassen - und das sehr, sehr lange!"

    @Saschko: Schade, dass du auf meinen Kommentar so gar nicht eingegangen bist, auf die Anonymen hingegen schon. Warum?

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  9. @Dennis
    Wenn mehrere Leute wie du wären, würde Fotografie und Bildbearbeitung kein Spaß machen.

    Akzeptieren und Tolerieren sollte man. Das bedeutet nicht daß man es gut finden muss.
    Aber solange du die Arbeit anderer (und ich musste für mein Zeug echt sehr hart arbeiten) als Show bezeichnest und diese Leute beleidigst, wirst du nie deine innere Ruhe finden und dich stets weiter aufregen. :-)

    Denn solche Leute wird es immer wieder geben und sie haben ihre Berechtigung. Finde ich jedenfalls!

    lg Calvin

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  10. Schön, dass Du Dich angesprochen fühlst, Calvin! Wuff, Wuff :)

    Akzeptieren und tolerieren tue ich, lese meinen Beitrag noch einmal genauer! Ich akzeptiere Amateure, wir waren alle mal Amateure. Aber man sollte sich u.a. über die beiden Definitionen im Klaren werden, bevor man Profi wird. Da Du ja Profi bist, wirst Du das sicher getan haben.

    Dass Du hart arbeiten musstest, kann ich nicht beurteilen. Aber das, was ich jetzt noch sehe, ist nur noch Show.
    Du bist kein Fotograf, darüber sind wir uns sicher einig, aber als angesehener Bildbearbeiter würde ich dich auch nicht bezeichnen, du bist trainer! das ist ja auch völlig in ordnung so, es muss trainer geben und die müssen genauso hart arbeiten, wie alle anderen. aber dann sollte man sich auch als trainer ausgeben, und sonst als nix anderes. und das tust du eben nicht (mehr), bei dir sieht man nur noch show und we love to entertain you.

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  11. @Dennis
    Wenn ich mich angesprochen fühle liegt das daran daß du meinen Namen genannt hast.
    Ich würde mich selbst nicht als Fotograf bezeichnen und nicht als Bildbearbeiter (obwohl das 30 % meines Einkommens ist).
    Trainer passt ganz gut (ist mein Haupteinkommen).

    Wenn du aktuell nur noch Show siehst musst du meine ganzen Tutorials in der letzten Zeit verpasst haben. Schade :-)

    Hätte dich gerne privat angeschrieben weil es bei diesem Blogeintrag nicht um mich geht. Leider war mir das (wie so oft) nicht möglich da du Anonym schreibst :-)

    lg Calvin

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  12. Ich glaub Saschko wollt nur mal gucken, wer alles seinen Blog liest..;-)

    Wie gesagt, dieser Spruch bedeutet in meiner Auffassung nur, dass sich Gleiches zu Gleichem gesellt.
    Das ist ja in allen Bereichen so und nicht mal fixiert! Mal will ich hochwertig speisen, dann gehen ich ins hochwertige Restaurant (Qualität zu Qualität) und mal brauch ich einfach ne C-Wurst, Pommes Schranke - dann gehts in nen billigen Imbiss (Dreck zu Dreck) - dabei fällt mir auf, dass ich meist den Dreck bevorzuge..;-)

    Es geht ja um die Ansprüche und nicht um die Personen!

    Wenn dann allerdings der Imbissbesitzer meint, seine schmierige Currywurst aus ausgekochten Pferdeknochen kann es mit einen zu Tode gestreichelten Cobe-Rind aufnehmen, dann darf man auch mal Kritik an dieser Wahrnehmung üben!
    (Das Beispiel gefällt mir!)

    So, und nun alle weg vom Rechner - die Sonne scheint!!! HoppHopp..;-)

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  13. @Marius
    LLOOOLLL
    Ich glaube Saschko hat das auch vrstanden und wollte deinen Spruch nur aufgreifen um das Thema war zu erwähnen.

    P.S Du hättest ein Restaurant betreiben sollen. (Nebengewerbe? *g*)

    lg Calvin

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  14. Calvin, sorry, bin Profi, private Sachen sind für mich tabu!

    Warum auch privat, öffentlich auf Facebook Pinnwänden andere Leute bloßstellen geht doch auch immer ganz gut, oder? Wir können das also gerne hier ausdiskutieren.

    Ich sehe bei dir leider nur noch Entertainment und kein Wissen mehr. Man sieht von Dir immer und immer wieder das Gleiche, als würdest du dich nicht mehr weiterbilden und auf dem "Status" ausruhen, den du hast. Und obwohl man weniger anspruchsvolle Tutorials sieht, hat man das Gefühl, dass du immer höher und höher fliegst. Ich finds schade. Als ich angefangen habe (als Amateur wohl bemerkt, wobei ich schon mit nem dicken Fuß in der Branche stand, Photoshop-Profi, in Typografie bin ich auch 'n Ass und "er hat sich bereits namhaft als Digital-Artist etabliert) steht auf meiner Website) hat man mir gesagt, Quantität steht hinter Qualität. Und das berücksichtigt keine Sau mehr, auch du leider nicht. Und da sind wir wieder beim Ausgangsthema, was ganz allgemein gehalten werden kann.

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  15. Siehste, da fängt das Spiel wieder an, andere zu blenden.
    Alles was du öffentlich nicht zeigen darfst, LOL!!!!!
    Genauso wie die vielen Firmen Coachings, die du schon in so viele post production agenturen gehalten hast aber keiner nen namen einer einzigen agentur kennt. genau das ist es. und dieser community markt mit solchen voll-profis wird immer größer und die wahren profis müssen sich immer mehr für ihre hart erarbeiteten titeln schämen...

    oh man, sorry für den nachtrag.

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  16. @Dennis
    Für mich ist wichtig daß ich Spaß habe und genügend Geld verdiene um meinen Kindern und meiner Frau ein schönes Leben zu bieten.
    Das klappt sehr gut und nebenbei lerne ich sehr sehr viel, bilde mich weiter etc.
    Ob das die Leute nun merken oder nicht ist für mich nicht so wichtig.
    Und diese Aussage kann man auch sehr gerne allgemein halten.

    lg Calvin

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  17. Also irgendwie finde ich es bemerkenswert, wie aus Saschkos Blogbeitrag, nun eine Diskussion um Calvin entstanden ist.

    Und könntet ihr und damit meine ich ALLE, mal aufhören euren Internetpenis zu verlängern? Hätte, hätte Fahrradkette und hätte der Fuchs nicht geschissen, hätte er den Hase gefangen.

    Ich echauffiere mich durchaus auch über gewisse Personen, nicht wegen deren Leistungen sondern, weil sie sich als voll ausgewachsenen Profi ansehen, welcher NICHTS mehr dazu lernen muss, da er schon alles kann.

    Um jetzt einen überlangen Eintrag zu vermeiden, wiederhole ich hier mal nicht weiter, was sowieso schon von anderen geschrieben worden ist.

    "Practice, practice hard to become good and practice even harder your whole life!" - irgendwo mal aufgeschnappt, aber passt!

    Man man man
    Rene

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  18. @Marius Ich bin wirklich erstaunt wer alles meinen Blog liest. Mal schauen was ich morgen bringe ;-) Ich hoffe Du und Peter wisst, dass ich Euch nicht persönlich angreifen wollte. Würde mich freuen wenn wir auf der TION2011 ein leckeres Bierchen trinken und hier vielleicht noch einmal anknüpfen;-) Es ging in dem Post oben um 2 verschieden Dinge. In Eurer Sache habe ich mich nicht angesprochen gefühlt, ganz und gar nicht. Das war was anderes in Twitter aber auch Facebook und hat nichts mit der Dreck - Geschichte zu tun. Das verwechseln hier einige. Ich danke Dir und Peter für Eure Kommentare.

    Denen die mich unter der Gürtellinie beschossen haben auch vielen Dank. Es war sehr produktiv. Ich werde es mir zu Herzen nehmen, und darüber nachdenken. Ich denke ich werd auf Empfehlung von Krolop und Gerst auch nicht mehr kaufen oder anwenden können. Nachher kommt der Anonym-Poster ganz durcheinander und meint noch ich will Krolop und Gerst nach äffen ;-)


    So, jetzt ist aber auch gut hier und denke wir sollten alle das schöne Wetter genießen.

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  19. Rene, da muss ich aber noch mal nachhaken - was ist denn ein Internetpenis? Klingt interessant....

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  20. @Marius
    Du sollst das Wetter geniessen :-)

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  21. Calvin, hab eh zuviel zu tun - und ich will jetzt wissen, was ein INTERNETPENIS ist, RENE!!! Los!!!

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  22. Hoppla, ich wollte eben gerade schreiben, dass mein Kommentar bezüglich Wahrnehmungsstörungen gestern bei Facebook ganz allgemein auf ein ganz bestimmtes Phänomen bezogen waren und ich niemanden direkt angesprochen habe - aber jetzt lese ich in den Kommentaren, dass Du Deinen Eintrag sowieso auf was ganz anderes bei twitter bezogen hast. Gut zu wissen, dann bin ich ja beruhigt. Ich hatte schon angenommen, dass Du meine Kommentare in den falschen Hals bekommen hast.

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  23. @Katja Kuhl Hallo Katja, es freut mich trotzdem sehr, dass Du vorbei geschaut hast :-) Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag, ob beim Fahrradfahren oder doch Bilder bearbeiten.

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