24.03.2011

Profi oder Hobbyfotograf



Ich finde es  immer sehr amüsant zu lesen wie Profi und Hobbyfotograf interpretiert wird. Sagt es was über die Qualität der Bilder aus? Ist jemand mit teurem Equipment gleich Profi? Macht ein Hobbyfotograf zwingend schlechtere Bilder als ein Profi, weil er eben ein "Hobby" Fotograf ist?

Meine Definition ist  ganz einfach. Hobbyfotograf hat einen Job und fotografiert aus Spaß an der Freude. Profifotograf verdient sein Brot und Wasser mit der Fotografie.

Sehr oft ist zu lesen, dass jemand aus seinem eigentlichen Job professionell in die Fotografie einsteigen möchte. Nur warum? Aus Passion, oder vielleicht um sich dann Profi nennen zu dürfen, oder weil der Beruf schon immer sein Traum war? Ich glaube da gibt es viele Beweggründe.

Ist es denn in der heutigen Zeit für Quereinsteiger noch ratsam aus dem derzeit ausgeübten Job in die Fotografie überzusiedeln? Ich bin der Meinung "Ja".

Wenn man das wirklich von ganzem Herzen will, die Fotografie aus  Passion, Leidenschaft und das absolut Größte ist funktioniert es. Nur nicht unbedingt von jetzt auf gleich.

Zu bedenken ist, dass man dann von der Fotografie leben muss. Das bedeutet Aufträge zu bekommen, und die kommen in der Regel nicht von alleine. Jedenfalls nicht am Anfang und solange man noch keinen Namen hat.

Das tolle ist doch, das man neben seinem eigentlichen Job alle Zeit der Welt hat, sich genau diesen Schritt vorzubereiten oder darauf hinzuarbeiten. Die Schachfiguren zu setzen und wenn es dann soweit ist die richtigen Figuren setzen.

Man hat die Möglichkeit zu beobachten welchen Marktwert man hat und ob die eigenen Bilder sich überhaupt einen so hohen Marktwert haben um davon leben zu können.

Die Branche ist nicht einfach, aber was ist schon einfach. Geschenkt bekommt man nirgendwo was. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Nur wohl überlegt sollte es sein.

Es ist schon was anderes ob ich nur für mich fotografiere und keinen Zeitdruck habe, oder ob ich auf Auftrag arbeite und Terminvorgaben und diese einzuhalten habe.

Seid ihr vor solch einer Entscheidung und wollt beruflich als Fotograf arbeiten oder aber habt ihr noch einen anderen Job?

Oder arbeitet ihr als als Fotograf und seid Quereinsteiger? Wie sind eure bisherigen Erfahrungen? Würdet ihr es wieder machen?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen