28.03.2011

Ich fotografiere doch nicht umsonst

Naja, den Titel dieses Beitrags würde ich jetzt nicht so sehen.

Vielleicht stellt sich dem einen oder anderen Fotografen die Frage, was man für einen Auftrag an Honorar berechnen soll. Hin und wieder hat man tatsächlich auch mal Auftraggeber, denen für ein Projekt nur ein geringes Budget zur Verfügung steht oder sogar welche die gar nichts haben. Was nun? Auftrag ablehnen oder annehmen?

Wenn jemand nicht in der finanziellen Lage ist ein Honorar zu bezahlen weil er gerade am Anfang seiner Karriere ist, wie z.B. ein Designer, oder eventuell eine Musikband, wäre es da umsonst?

In solchen Situationen mache ich es davon abhängig wie interessant der Auftrag ist und ob er mich weiter bringt. Hier ein Beispiel wie es kommen kann. Ich hatte vor 2 Jahren ein Shooting mit einer Musikband, seid dem auch noch 2 weitere Shootings. Ich habe der Band nichts für die Shootings berechnet. Aber vielmehr weil ich sie als Typ sehr interessant fand und es für mich rein von der fotografischen Seite her interessant war sie zu fotografieren. Ich mache dies nicht  mit einem Hintergedanken. Ich möchte auch nur deutlich machen was sich daraus entwickeln kann. Denn durch diesen Kontakt bekam ich Anfragen von anderen Musikbands.


Da ich Musikbands noch nie fotografiert habe, stand hier die Erfahrung für mich im Vordergrund. Die Anfragen von anderen Bands die sich daraus entwickelten waren ein erfreulicher Nebeneffekt.



Es kommt individuell darauf an ob ich ein Shooting ohne Berechnung mache. Aber es kommt vor bei mir. Ich gleiche sowas dann durch die an mich übertragenen Bildrechte z.B. wieder aus.

Macht ihr auch schon mal ein Shooting ohne Berechnung?

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