31.03.2011

1 Jahr Docma kostenlos ( 6 Ausgaben )

Hallo Leute

Möchte heute mal wieder einen Post schreiben bei dem es etwas zu gewinnen gibt.

Der Grund für die Verlosung ist folgender. Seid fast nun 2 Wochen schreibe ich täglich auf meinem Blog. Die Resonanz ist überraschender weise sehr gut. Ich bekomme viele Emails in Bezug  auf die Blogbeiträge und meine Arbeit. Es wird also fleissig in meinem Blog gelesen. Aus diesem Grund möchte ich mich bei Euch bedanken, Denn das macht mir soviel Laune, dass ich entschieden habe die Täglichen Beiträge fortzuführen, und eventuell hier bald auch  Tutorials und making off Videos zu Posten.

Nun zu der Verlosung.

Zu gewinnen gibt es diesmal 1 Jahr kostenlos die Docma ( 6 Ausgaben )

Für die, die sie noch nicht kennen hier ein Link

Ich möchte ein 1 Jahr kostenfrei die Docma ( 6 Ausgaben ) an alle Blogleser hier verlosen. Um an der Verlosung teilzunehmen müsst ihr mir einfach einen Link posten, bei dem ihr auf die "Verlosung" hinweist. Das kann z.B. auf eurem Blog sein, per Twitter oder Facebook. Die Verlosung endet am  03.04.2011 24.00 Uhr.

30.03.2011

Was tut sich so bei mir?

Guten Morgen, ich hoffe Euch geht es gut.

Ich dachte mir, dass ich noch einmal kurz einen momentanen Status von mir poste.

Wie einigen aufgefallen ist, schreibe ich nun seid letzter Woche täglich auf meinem Blog. Dies möchte ich jetzt so auch beibehalten. Der Blog ist für mich eine Art Tagebuch. Ich möchte hier natürlich über mich schreiben, aber mich würde auch interessieren was Euch interessieren würde. Wenn es etwas gibt, worüber ich berichten soll, lasst es mich gerne wissen.

Zu meinen Bildprojekten. Hier bin ich gerade voll in der Planung. Es werden von mir dieses Jahr einige Shootings geplant, wo in dem Bild mein Look vorhanden ist, aber in einer völlig anderen Aufmachung. Ihr dürft gespannt sein.

Die Serie Unverblümt läuft natürlich weiter. Hier bin ich immer auf der Suche nach ausdrucksstarken Menschen.

Ich hatte versprochen hier auf dem Blog Outtake´s  von dem Buch "99 Lieblingsorte in Nordrhein Westfalen" zu zeigen. Das Buch ist gerade im Druck, und ich habe auch das Layout gesehen. Möchte aber dennoch warten um zu sehen welche Bilder definitiv genommen wurden, denn die gedruckten möchte ich hier natürlich nicht zeigen.

Dann habe ich mal mit Tutorials in der Bildbearbeitung angefangen und lange in der Richtung nichts mehr gemacht. Hier überlege ich mir gerade ein Konzept, wie ich diese Tutorials weiter führen könnte. Zu den Tutorials sollen nach und nach Bewegte Bilder auf diesem Blog von mir zu sehen sein. Auch hier ist noch in der Planung wie man sowas gestalten könnte, denn es soll schon individuell sein. Hierzu suche ich noch aktuell eine Film-Kamera, die HD fähig ist. Wenn da jemand einen Tipp hat, wäre ich dankbar.

Das ist mal ein Auszug was so bei mir in nächster Zeit passieren wird und geplant ist.

Ich danke Euch für euer Interesse an meinem Blog und freue mich auch immer wieder auf Kommentare, denn auch dadurch lebt ein Blog.

29.03.2011

Das Thema mit dem Equipment

Weniger ist mehr. Trifft das auch auf das Equipment in der Fotografie zu?



Kann es denn sein, dass man sich manchmal mit zuviel Equipment unnötig belastet? Belastet auch in der Hinsicht, dass man sich beim Shooting unnötig mit dem Equipment einengt.

Wie vielleicht bekannt ist bin ich ein ein absoluter Fan von Helmut Newton. Hier mal ein Zitat aus seiner Autobiographie:
"Viele meiner Fotos entstehen mit zwei Canon Kameras aus dem Jahr 1991. Die Objektive habe ich vor allem im Hinblick auf größtmögliche Bildschärfe ausgesucht".

Es sind genaugenommen 3 Festbrennweiten

Desweiteren  schreibt er zum Licht:
"Im Sommer fotografiere ich bei Tageslicht, und im Winter machte ich die Porträtaufnahmen mit einer 200 Watt Fotoleuchte. Inzwischen bin ich zu einer 500 Watt Lampe aufgestiegen. Ich besitze kein Studioblitz und arbeite nur ungern im Studio. Wenn nötig, miete ich zusätzliche Geräte und ein Studio".

Man liest in diversen Artikeln über die Auftragsfotografie, es werde vom Kunden erwartet, dass man mit entsprechend teurem Equipment auftaucht. Einer hat mal erzählt das er seine Hasselblatt nur auspackt wenn der Kunde bei dem Shooting dabei ist. Sobald der Kunde weg ist fotografiert er mit der Vollformat-  Kamera weiter. Er mache das mit der Hasselblatt nur damit der Kunde das Gefühl hat, dass er professionell sei.  Hä? wie bitte? Geht's noch?
Also mich hat noch niemand nach meiner Ausrüstung gefragt. Es geht doch um die Bilder. Ob ich jetzt 10 Koffer oder nur einen dabei habe ist doch vollkommen egal. Wichtig ist doch Endresultat, wie und womit ich das erreiche spielt doch eher eine untergeordnete Rolle. Oder seht ihr es anders?


Das Foto unten entstand auf einem schwer zugänglichen Turm. Alles was wir dabei hatten war eine Kamera mit einem 24-70 2,8 und einem Blitz Elinchrom Quadra. Alles andere hätte nur gestört.
                                                    


Hier noch ein tolles Zitat von Kristian Schuller aus dem Buch "90 Days one Dream"? Welches ich übrigens sehr empfehlen kann.
"Ich bin ein Freund des Minimalismus. Die meisten Bilder habe ich mit einer 28mm-Optik ohne große Blitzanlage aufgenommen - das war es, technisch gesehen, dann auch schon. Je einfacher ich fotografiere, desto mehr Zeit habe ich, um auf das Model einzugehen und desto weniger enge ich es durch die Art des Fotografierens ein, wir beide können uns einfacher bewegen. Hätte ich die Inszinierungen mit der großen Blitzanlage gemacht, wäre es sehr schnell zu einer surrealen, überperfektionierten Darstellung gekommen, die durch die unglaubliche Auflösung und das Schärfevermögen der High-End-Digitalkameras noch potenziert wird. Dann mußt du dich an jedem Detail totretushieren."


Ich finde es schade das es vermehrt um die Technik und nicht mehr um das wesentliche geht. Ich belächle es. Es tut mir nur um die Fotografen leid, die sich von sowas beeinflussen lassen.


In diesem Sinne "Weniger ist manchmal mehr"

28.03.2011

Ich fotografiere doch nicht umsonst

Naja, den Titel dieses Beitrags würde ich jetzt nicht so sehen.

Vielleicht stellt sich dem einen oder anderen Fotografen die Frage, was man für einen Auftrag an Honorar berechnen soll. Hin und wieder hat man tatsächlich auch mal Auftraggeber, denen für ein Projekt nur ein geringes Budget zur Verfügung steht oder sogar welche die gar nichts haben. Was nun? Auftrag ablehnen oder annehmen?

Wenn jemand nicht in der finanziellen Lage ist ein Honorar zu bezahlen weil er gerade am Anfang seiner Karriere ist, wie z.B. ein Designer, oder eventuell eine Musikband, wäre es da umsonst?

In solchen Situationen mache ich es davon abhängig wie interessant der Auftrag ist und ob er mich weiter bringt. Hier ein Beispiel wie es kommen kann. Ich hatte vor 2 Jahren ein Shooting mit einer Musikband, seid dem auch noch 2 weitere Shootings. Ich habe der Band nichts für die Shootings berechnet. Aber vielmehr weil ich sie als Typ sehr interessant fand und es für mich rein von der fotografischen Seite her interessant war sie zu fotografieren. Ich mache dies nicht  mit einem Hintergedanken. Ich möchte auch nur deutlich machen was sich daraus entwickeln kann. Denn durch diesen Kontakt bekam ich Anfragen von anderen Musikbands.


Da ich Musikbands noch nie fotografiert habe, stand hier die Erfahrung für mich im Vordergrund. Die Anfragen von anderen Bands die sich daraus entwickelten waren ein erfreulicher Nebeneffekt.



Es kommt individuell darauf an ob ich ein Shooting ohne Berechnung mache. Aber es kommt vor bei mir. Ich gleiche sowas dann durch die an mich übertragenen Bildrechte z.B. wieder aus.

Macht ihr auch schon mal ein Shooting ohne Berechnung?

27.03.2011

Festbrennweite oder Zoom

Oft liest man die Frage "Festbrennweite oder Zoom"
Solche Fragen kann ich schwer verstehen? Dafür gibt es meiner Meinung nach keine pauschale Antwort.



Hier mal ein paar Gedanken von mir dazu:

Zoomobjektive sind recht praktisch, wenn man sich nicht viel bewegen möchte oder vielleicht auch nicht kann. Ich suche mir mein Motiv und zoome den Bildausschnitt so wie ich ihn gerne haben möchte. Praktische Angelegenheit würde man sagen.
Bei der Festbrennweite sieht es wieder anders aus. Hier kann ich den Bildausschnitt nur verändern, indem ich mich näher an das Motiv bewege oder weiter davon entferne. Wird man dadurch nicht auch viel mehr dazu verführt sich das Motiv auch mal aus einer anderen Perspektive anzuschauen? Ich denke ja.

Zudem liegt auch ein Unterschied in der Möglichkeit der größten Blendenöffnung. Eine Festbrennweite kann immer mit einer größeren Blendenöffnung ausgestattet werden als ein Zoom. Von Vorteil ist es in der available Light Fotografie. Hier hat mann meiner Meinung nach viel mehr Kreative Gestaltungsmöglichkeiten.





Beide Objektivarten haben ihre Berechtigung, und beide haben auch ihre Vorteile und Nachteile. Es kommt darauf an was und unter welchen Gegebenheiten ich fotografieren möchte.

Angefangen habe ich mit Festbrennweiten in der analogen Fotografie. Das eher unbewusst, da diese Objektive in der Ausrüstung meines Großvaters schon vorhanden waren. Später in der digitalen Fotografie  habe ich mir zuerst Zooms zugelegt und später mit einem zweiten System Festbrennweiten. Die Arbeit macht mit beiden Spaß. Wie gesagt, es kommt immer darauf an was, wie ich fotografieren möchte. Das sollte jeder für sich entscheiden und ein besser oder schlechter gibt es nicht.







Hier noch eine kleine Anmerkung zu meinem Blog. Wenn ich Beiträge über Hardware schreibe, möchte ich beabsichtigt nicht in die Tiefe gehen. Da mich selbst technische Hintegründe nicht besonders interessieren. Das Equipment muß seinen Zweck erfüllen. Ich habe mein Equipment als Werkzeug und Hilfsmittel um gute Bilder zu machen. Nicht mehr und nicht weniger.


-Was bevorzugt ihr, eher Festbrennweite oder das Zoom?
-Wie wichtig ist für euch das Equipment?
-Darf eure Fotoausrüstung auch benutzt aussehen, oder wird sie gehegt und gepflegt?


Die Bilder auf dieser Seite habe ich mit einen "Lensbaby" gemacht. Damit fotografiere ich gerne zwischendurch. Für mich ist diese Art zu fotografieren unter anderem auch sehr inspirierend.

Warum tust Du Dir das an

Wie einige vielleicht wissen bin ich ein großer Fan von der Analogen-Fotografie.



Ich liebe die alten Kameras, den Film, das Korn auf den Bildern, die Farben, den Geruch der Chemie beim Entwickeln (kann man davon eigentlich High werden?).

Eine Fotografin hat mich mal gefragt :"Warum tust Du Dir das eigentlich an?"

Ganz einfach:" Ich finds's einfach geil mit einer schweren alten Mittelformat Kamera, die richtig laut "klack, klack" beim Auslösen macht zu fotografieren".

Mein Slogan ist "Ich muß ein Bild fühlen können". Das kommt bei mir noch von der Analogen-Fotografie. Nicht durch die schwere Kamera. Ich kann es nicht beschreiben wie sich ein Analogesbild für mich anfühlt, es ist halt was ganz anderes als ein Digitales Bild.




Nur leider ist die Analoge-Fotografie in der heutigen Zeit viel zu aufwendig für Auftragsarbeiten, zudem sind die wenigsten noch bereit diesen Aufwand zu bezahlen.

So fotografiere ich Analog nur für mich, und hab meine Freude daran.

Es macht Spass sich nur einen Film mit 12 Bildern einzupacken und sich zu sagen, mehr brauche ich nicht. Nicht unbedingt wegen der Kosten. Nein, sondern weil man weiß das alle 12 Bilder was werden. Wofür muss ich Digital 1000 Bilder und noch mehr pro Shooting schiessen? Probiert es vielleicht mal aus, nur 12 Bilder mit der Digitalen Kamera zu machen, nicht mehr. Ihr werdet erstaunt sein wieviel Zeit man sich plötzlich nimmt. Es ist eine ganz interessante Erfahrung.




Momentan sind ja auch Bilder im Retrolook wieder ganz hipp. Aber nun gut, das ist nur eine momentane Modeerscheinung.

Wenn ich mir heute so manche Bilder anschaue die aus Digitalkameras kommen, denke ich mir manchmal dass jeder erst einmal analog fotografieren sollte bevor er eine Digitale in die Hand gedrückt bekommt. Wenn man mit der Fotografie anfängt kann das zum lernen nie verkehrt sein.





Wenn ich so bedenke, ist meine Fotografie voll gegensätzlich. Auf der einen Seite mag ich Digitale Bilder, und dann auch nur bearbeitet und das nicht unbedingt real, auf der anderen Seite steh ich auf die analoge  Fotografie.

Wie seht ihr es mit der analogen Fotografie?
Denkt ihr sie stirbt aus?
Fotografiert ihr auch noch analog?

26.03.2011

Mach doch was Du willst

In den letzten Tagen habe ich in einem anderen Blog gelesen, dass der Blogger gefragt wurde mit was für einer Kamera er fotografiert. Woanders wurde darüber diskutiert was ein bekannter Fotograf im TV bei einem bekannten Modelformat für eine Kamera und Objektiv verwendet hat. Oder ich wurde nach dem Filter gefragt, welchen ich für die Bildbearbeitung verwendet habe soll (das lustige war hier, dass das Bild analog fotografiert wurde und absolut clean von Bildbearbeitung war).

Jetzt frage ich mich, wofür ist das alles wichtig zu wissen?

Wenn jemand mit einer Nikon zurecht kommt muss es nicht zwingend ein anderer. Oder? Und falls man meint, genau solche Bilder mit dieser Kamera zu machen ist meiner Meinung dazu:"Schmink es Dir ab"
Wenn jemand super Bilder mit Photoshop und Co produziert, muß es nicht unbedingt jemand anderes auch können.

Mach doch was Du willst und frag nicht nach anderen. Mach doch einfach Dein Ding und lerne aus Deinen eigenen Fehlern und mach Deine Erfahrungen.

Es gab mal einen Artikel, da haben Fotografen versucht die Bilder eines bekannten Fotografen nach zu fotografieren. Sie haben anhand seiner Bilder genau den Ort herausgefunden wo sie entstanden sind, sogar die Uhrzeit sowie Jahreszeit und Sonnenstand. Aber die Bilder wurden von keinem so wie von dem besagten bekannten Fotografen.

Klar man kann versuchen in die Richtung zu kommen aber letztendlich bleibt das Bild nur eine billige Kopie.

Anfangs habe ich auch jemanden nachgeeifert.
Damit habe ich ganz schnell wieder aufgehört, weil ich angefangen habe auch billige Kopien zu machen. Die Menschen, welche sich auskennen, haben meinen Bildern sofort angesehen, wem sie nachempfunden wurden.

Klar ich habe auch meine Favoriten, mich interessiert wie sie fotografieren, aber ich versuche es nicht nach zu machen. Ich bin der Meinung, dass bremst in der eigenen individuellen Entwicklung.




Daher ein der Tipp von mir:

              "Mach doch was Du willst" Probier es einfach :-)

              

24.03.2011

Profi oder Hobbyfotograf



Ich finde es  immer sehr amüsant zu lesen wie Profi und Hobbyfotograf interpretiert wird. Sagt es was über die Qualität der Bilder aus? Ist jemand mit teurem Equipment gleich Profi? Macht ein Hobbyfotograf zwingend schlechtere Bilder als ein Profi, weil er eben ein "Hobby" Fotograf ist?

Meine Definition ist  ganz einfach. Hobbyfotograf hat einen Job und fotografiert aus Spaß an der Freude. Profifotograf verdient sein Brot und Wasser mit der Fotografie.

Sehr oft ist zu lesen, dass jemand aus seinem eigentlichen Job professionell in die Fotografie einsteigen möchte. Nur warum? Aus Passion, oder vielleicht um sich dann Profi nennen zu dürfen, oder weil der Beruf schon immer sein Traum war? Ich glaube da gibt es viele Beweggründe.

Ist es denn in der heutigen Zeit für Quereinsteiger noch ratsam aus dem derzeit ausgeübten Job in die Fotografie überzusiedeln? Ich bin der Meinung "Ja".

Wenn man das wirklich von ganzem Herzen will, die Fotografie aus  Passion, Leidenschaft und das absolut Größte ist funktioniert es. Nur nicht unbedingt von jetzt auf gleich.

Zu bedenken ist, dass man dann von der Fotografie leben muss. Das bedeutet Aufträge zu bekommen, und die kommen in der Regel nicht von alleine. Jedenfalls nicht am Anfang und solange man noch keinen Namen hat.

Das tolle ist doch, das man neben seinem eigentlichen Job alle Zeit der Welt hat, sich genau diesen Schritt vorzubereiten oder darauf hinzuarbeiten. Die Schachfiguren zu setzen und wenn es dann soweit ist die richtigen Figuren setzen.

Man hat die Möglichkeit zu beobachten welchen Marktwert man hat und ob die eigenen Bilder sich überhaupt einen so hohen Marktwert haben um davon leben zu können.

Die Branche ist nicht einfach, aber was ist schon einfach. Geschenkt bekommt man nirgendwo was. Und wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Nur wohl überlegt sollte es sein.

Es ist schon was anderes ob ich nur für mich fotografiere und keinen Zeitdruck habe, oder ob ich auf Auftrag arbeite und Terminvorgaben und diese einzuhalten habe.

Seid ihr vor solch einer Entscheidung und wollt beruflich als Fotograf arbeiten oder aber habt ihr noch einen anderen Job?

Oder arbeitet ihr als als Fotograf und seid Quereinsteiger? Wie sind eure bisherigen Erfahrungen? Würdet ihr es wieder machen?

23.03.2011

Mut zum eigenen Look

Du hast ein tolles Shooting gehabt, sichtest die Bilder und suchst Dir das beste heraus, bearbeitest es mit viel Mühe und gibst ihm Deinen Look. Dann  kommt der große Augenblick, Du zeigst es öffentlich. Doch Du bekommst nicht die vielleicht gewünschte Resonanz. Das Bild und Dein Look werden hart Kritisiert. Was nun? Nichts nun, steh dazu! Lass den Kritikern ihre Kritik, dazu haben sie das Recht und auch mit sowas ist zu rechnen, denn Du hast das Bild öffentlich gezeigt. Aber ist diese Kritik ein Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder sogar wiederwillig den Look so zu ändern, so dass es anderen gefällt? Ich sage nein.
Ich bin der Meinung, dass ist einer der Momente wo der ein oder andere beginnt den Glauben sich zu verlieren.



In erster Linie mache ich die Bilder für mich und nicht für andere. Ich zeige sie gerne im Netz da mich interessiert wie sie auf andere wirken, ich lese mir auch gerne die Kritiken durch, aber ich lasse mich nicht beirren und von meinem Weg abbringen.
Wenn ich gebucht werde, habe ich das große Glück, eben wegen meinem Style gebucht zu werden. Ich könnte nicht fotografieren und Bilder bearbeiten wenn man mir strenge Vorgaben im Look machen würde. Mein Motto ist " Ich muß ein Bild fühlen können". Das kann ich nur wenn man mich lässt.Dem Bild merkt man sonst an, dass ich es nicht gefühlt habe.
Ich finde Kritik vollkommen ok und legitim, aber wie weit sollte man sich davon beeinflussen lassen?




Das mein Look anderen gefällt finde ich toll, auch das ich dafür gebucht werde. Aber wäre das nicht mehr so, dann wäre es auch gut.

In erster Linie ist wichtig, dass Du an Dich und Deine Bilder glaubst. 

Wie weit seit ihr bereit euren Look zu verändern, damit er Anklang findet?  Würdet ihr auch einen Auftrag ablehnen, wenn euch zuviele Vorgaben im Bezug des Looks gemacht werden?

22.03.2011

Ja auch ich habe einen Künstlernamen.


Da ich oft danach gefragt werde ob ich wirklich saschko Bach heisse, dachte ich mir, ich schreib mal einen Blog dazu.
In der Fotografie und Bildbearbeitung bin ich saschko Bach.Für diesen Namen habe ich mich von Anfang an entschieden als ich angefangen habe mich als Person öffentlich zu machen.

Was waren bei mir die Beweggründe dafür?

Zum einen war es mir wichtig das Private von dem Beruflichen zu trennen, da ich zudem sehr aktiv Social Media bin, mein Name mittlerweile auch woanders öffentlich ist und ich das private einigermaßen privat halten möchte. Ich erzähle gerne von mir und meiner Familie, nur so habe ich es selber in der Hand und kann entscheiden wieviel ich preisgebe.

Ein anderer Grund war, einen einprägsamen Namen zu haben. Saschko war früher mal mein Spitzname. Meines Wissens nach kommt er aus dem Russischen. Das ist dann aber auch eher Zufall. Ich werde heute noch sehr oft gefragt, ob ich wirklich Saschko heiße. Der Nachname Bach hat mir schon immer sehr gut gefallen und passte gut zu Saschko. Zudem ist Bach einfach und klar. Meinen realen Namen muss ich permanent Buchstabieren, obwohl er nicht besonders kompliziert ist. Bach ist kurz, einprägsam.
Seid November 2010 kann man sich den Künstlernamen in den Personalausweis eintragen lassen. Das habe ich  sofort genutzt, und mir einen neuen Ausweis mit meinem Künstlernamen ausstellen lassen.



Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung und ich fühle mich wohl mit dem Namen.

21.03.2011

Wie finde ich meine Location's?

Am liebsten fotografiere ich on Location, Outdoor wie Indoor. Man hat hier einfach mehr Möglichkeiten als im Studio, und in der Regel ist alles so vorhanden wie man es für das Bild braucht.

Nur wie findet man solch eine Location?

In meiner Anfangszeit habe ich andere Fotografen angeschrieben, und sie nach der Location von dem jeweiligen Bild gefragt. Da gibt es die einen, die sehr, sehr hilfsbereit sind und keine Scheu davor haben den Standort der Location zu verraten. Es gibt auch die anderen, die ein riesen Geheimnis darum machen. Da Frage ich mich nur warum?

So habe ich angefangen einige Zeit vor den Shootings  nach einer passenden Location selber zu suchen. Bei mir sind es in der Regel alte Fabriken, je älter desto besser. Hier findet sich einiges über google, sowie google Earth.
Mittlerweile ist es so, dass ich immer eine Kamera dabei habe und sei es die vom iPhone. Wenn ich unterwegs bin und sehe eine Interessante Location, mache ich ein paar Bilder davon, notiere mir den Ort und speicher alles in meinem Location-Archiv.

Location's müssen nicht immer auf den ersten Blick spektakulär sein. Bei mir ist es so, dass wenn ich einen Interessanten Ort sehe der mich in den Bann zieht,  ich das fertige Bild mit dem Menschen bereits gedanklich so vor mir habe, als sei es real.

Ein Beispiel:
Ich hatte in Köln ein Shooting im neuen Hafen. Ich bin in der Regel immer als erstes vor Ort. Somit reicht Zeit, um alles noch einmal genau zu erkunden. Da ging ich an einem Hauseingang vorbei, der eigentlich unspektakulär war, aber das Licht in Verbindung mit dem Eingang hat mich total fasziniert. Ich habe ein Bild für mein Archiv davon gemacht, und Wochen später entstand das erste Bild meiner Serie Unverblümt.
Ich zeige hier mal ein Bild von einem der Shootings an dieser Stelle. Achtet mal auf das Licht an der grauen Wand. Ein schöner weicher Verlauf. Zudem wird das Bild von der linken Seite her dunkler, da es hier schattig ist. Klar könnte ich das auch im Studio machen, dann aber nicht mit natürlichem Licht.





Hier noch einige Beispiele von Loacations aus meinem Archiv. Sie sollen technisch nicht perfekt sein, sondern als Gedankenstütze dienen.













Durch den Auftrag  99 Lieblingsorte habe ich auch mindestens 30 neue Locations gefunden an denen ich irgendwann mal ein Shooting machen werde.

Als Tipp kann ich  noch geben, sich gleichzeitig zum Foto und Ort noch zu Notieren wie das Licht zur jeweiligen Uhrzeit steht. Erspart böse Überraschungen.


Wie macht Ihr es mit der Location. Sucht ihr erst für den jeweiligen Auftrag? Habt ihr auch ein Archiv für Locations? Oder beauftragt ihr sogar einen Location Scout?

20.03.2011

Wodurch lerne ich neue Dinge

Wenn ich mich noch an meine Anfangszeit von Photoshop erinnere, habe ich Nächte lang an Tutorials gesessen damit ich das Programm verstehe.
In der Fotografie war es genauso. Zum einen habe ich mir eine Schaufensterpuppe geholt und sie als mein Model genutzt um Blitzsetups zu testen. Zu lernen wie Licht funktioniert. Draußen ohne künstliches Licht hab ich viel mit den Blenden, der Iso, der Brennweite, diversen Objektiven usw. experimentiert. Hier kam dann auch irgendwann das künstliche Licht hinzu, der Blitz.
Dann kommt die Zeit und das Grundwissen steht. Nur sollte man diesem Punkt nicht aufhören ständig weiter hinzu zu lernen. Ich weis, dass ich in der Fotografie und Bildbearbeitung mein Lebenlang dazu lernen werde. Das ist auch das was mich so an der Fotografie und Bildbearbeitung fasziniert, man lernt nie aus und hat immer wieder neue Herausforderungen die es zu bewältigen gibt.

Durch was und wie baue ich mein Wissen weiter aus?

Zum einen ist es die tägliche Arbeit und Praxis. Mein Bildlook entwickelt sich stetig weiter und verändert sich. Hier experimentiere ich sehr gerne und probiere einfach selbst aus.
Ich schaue mir immer wieder Tutorials an. Auch wenn man weis, wie man ein Gesicht retuschiert, gibt es auch Mega viele andere Lösungsansätze aus denen man sich das eine oder andere mit nehmen kann.
Hier nutze ich gerne Youtube und Dvd's von diversen Trainern. Aber auch Fachliteratur lese ich immer wieder gerne.

Hier ein Auszug der DVD´s

                        


Dann kaufe ich mir regelmäßig Modemagazine, viele auch aus dem Ausland, da die Fotografen dort einfach anders arbeiten als die hier in Deutschland. Bei www.sodabooks.com einiges der wichtigen Magazine. Zur Inspiration kann ich das lesen von Modemagazinen auch immer wieder empfehlen.


                                           www.sodabooks.com


Workshops habe ich noch nie besucht. Man soll ja niemals nie sagen, aber ich denke ich werde dies auch nie machen. Hier gibt es aber keinen besonderen Grund für, es ist einfach nicht mein Ding. Vielleicht erinnert es mich an Schule, die ich nie gerne besucht habe *gg*

Wie bleibt ihr auf dem Laufenden, und bildet euch weiter? Ist es für euch wichtig oder eher nicht?

19.03.2011

Mein täglicher Workflow

 Zu meinem täglichen Workflow gehört es  mich ständig zu Informieren. Dies mache ich unter anderem über für mich interessante Blogs. Da es mittlerweile eine ganze Menge Blogs sind, und aus verschiedenen Bereichen wie Fashion, Fotografie, Bildbearbeitung usw., benötige ich ein Tool mit dem ich die übersicht behalte. Hier habe ich mich für die iPad App The Early Editon entschieden.



 Mit der App kann ich die Blogbeiträge lesen, als wenn ich in einer Tageszeitung lesen würde. Ich habe eine schnelle Übersicht,  eine frei einstellbare Unterteilung in Gruppen, und kann wählern ob ich die tageaktuellen Beiträge oder die von einer ganzen Woche lesen möchte. Ich kann sie mir auch für den offline Modus makieren, und später lesen. Es gibt noch jede Menge mehr Einstellmöglichkeiten.

Hier mal ein paar Blogs die ich absolut cool finde

Fashion + Photography

www.c-heads.com  Viel informatives über Fotografie, Musik, Fashion, Kunst. Toll zur Inspiration


www.shockblast.net/feed   Absolut cool und anders


www.touchpuppet.com/   Meistens die Bilder aus den aktuellen Fashionmags


www.karinandraoul.com/blog/feed/  Onlinemagazine und Galerie


 www.zombieandcandy.com/feed  Fashion und Photography. Ist einer meiner Favoritten

Das sind so die wichtigsten. Wenn ich einen Artikel sehe den ich besonders gut finde, wird dieser von mir getwittert. So bekommt ihr auch noch andere Seiten zu sehen die ich gut finde und euch bestimmt auch gefallen könnten.

Jetzt habe ich  ein paar Seiten gezeigt die mir gefallen. Mich interessiert  auch welche Blogs ihr so lest und interessant findet. Ich würde mich über ein paar Tipps sehr freuen.




Das Projekt "99 Lieblingsorte in Nordrhein-Westfalen" ist abgeschlossen

Ich habe das Projekt Buch "99 Lieblingsorte in Nordrhein-Westfalen" abgeschlossen. Am vergangenen Montag habe ich die Bilder an den Verlag gegeben.

Ich blicke auf dieses Projekt mit etwas Wehmut zurück. Schade dass es jetzt vorbei ist. Durch die vielen Orte habe ich viele Menschen kennen gelernt. Da war vom Dombaumeister, Prinz, Jäger, Restaurator,  Museumsführer, und viele , viele mehr alles dabei.

Dies hat mich sehr in meiner Fotografie geprägt und meinen Blick verändert. jedoch nicht meinen Look, denn dem bleibe ich treu.
Es gab Tage an denen ich echt verzweifelt bin. Da fährst Du ein paar hundert Km und hast nur schlechtes Wetter. Aber nun gut, da musste ich durch und sehen wie ich das Bild bekomme. Denn 2 mal anfahren schaffte ich zeitlich nicht.

Auch meine Ausrüstung hat sich immer mehr verringert. Soweit, dass ich teilweise nur noch mit einer Kamera und einem Objektiv vor Ort war. Natürlich, wie sollte es auch anders sein, hätte ich ein anderes Objektiv und einen anderen Body in diesem Moment besser gebrauchen können. Wie gesagt "können".
Hier habe ich wieder gemerkt, dass man für gute Bilder nur eine Kamera braucht, die das macht, was der Fotograf ihr vorgibt. Zudem konnte ich mich so voll auf die Motive konzentrieren, und belastete mich nicht unnötig mit zuviel Equipment.

Speziell für Fotografen die auf der Suche nach Locations in NRW sind könnte das Buch auch interessant sein. Hier kann man es bestellen Klick

Ich werde demnächst einige Bilder hier posten und das von mir Erlebte während der Aufnahmen berichten. Dies wird aber erst nach dem erscheinen des Buches sein, da ich hierfür nur Bilder verwend en darf die nicht im Print sind.

Hier ist noch ein Link vom WDR, dort kann man bis zum 30. April den Lieblingsort wählen. Die Bilder auf dieser Seite sind aber nicht von mir. Am 30. April wird dann in einer Sondsersendung der Lieblingsort vorgestellt und auch das Buch beworben. 

Nun freue ich mich schon sehr darauf, dass ich mich wieder voll und ganz Menschlichen Motiven widmen kann. Und die nächste Anfrage für ein neues Buch liegt auch schon auf dem Tisch.