23.06.2018

Mal ein etwas anderes Shooting......

Mit Ina hatte ich in Köln mal ein etwas anderes Shooting. Ina ist ausgebildete Yoga-Lehrerin in Köln. Mich Interessierte es sehr, Ina beim Yoga zu fotografieren und dennoch wie bei einem Portraitshooting ihre Persönlichkeit auf die Bilder zu bringen. Ich denke es ist Ina und mir ganz gut gelungen. Nachdem sie die Bilder von mir erhalten hat schrieb sie mir folgendes..


"Wow Sascha, ich bin so geflasht. Die Bilder sind der absolute Oberhammer und um ehrlich zu sein, ich bin sprachlos so toll sind die. Ich liebe den Stil und die Art wie du das fotografiert hast. Du hast definitiv absolut mich in den Bildern eingefangen......."

Dies ist bei jedem Shooting mein Ziel, dass der fotografierte Mensch sich in seiner Persönlichkeit auf den Bildern wiederkennt. Dafür lasse ich mir für ein Shooting gerne sehr viel Zeit. Solange bis ich merke, dass der Mensch sich mir öffnet und ich seine Seele sehen kann. 

Ich bin schon oft gefragt worden:"Was machst du, wenn der Mensch es nicht zulässt, dass du hinter seine Fassade blicken kannst?"

Ich muss zugeben, dies ist mir bisher 2 mal passiert und irgendwann habe ich auch da das Eis gebrochen. In der Regel merke ich in der Kommunikation vor einem Shooting ob es möglich ist oder nicht. Sollte ich merken, dass es nicht möglich sein wird nehme ich das Shooting nicht an.


Denjenigen welche sich für Yoga interessieren und aus dem Raum Köln kommen kann ich Ina als Yoga-Lehrerin wärmstens empfehlen. Hier verlinke ich ihre Internetseite und hier ihr Instagram Profil.























17.05.2018

Nach langer Zeit......

Nach langer Zeit, um genau zu sein nach 6 Jahren und fast auf den Tag genau, hatte ich mit Alex Jeanne 2018 ein Shooting in Köln.

Alex Jeanne ist Moderatorin & Künstlerin aus Köln.

Ich finde es interessant nach so langer Zeit wieder Bilder mit einem Menschen zu machen. Ein Bild von vor 6 Jahren ist bei mir immer im Kopf hängen geblieben.


Ich kann mich auch noch genau an das Shooting erinnern. Jedoch nicht mehr an den Charakter von Alex. Zudem verändert sich ein Mensch in 6 Jahren. 

Ich war etwas früher am ersten Spot und schaute mir noch 2-3 kleinere Spots an. Wenn das Licht dort passte, wollte ich dort auch noch Bilder mit Alex machen.

Als ich zum Treffpunkt zurück bin, kreuzte Alex meinen Weg und erkannte mich nicht. Also ließ ich sie erst mal vorbei ziehen und ging hinter ihr. Ich wollte mich irgendwie bemerkbar machen, fand die Situation jedoch sehr lustig und musste mich zusammen reißen, dass ich nicht anfing laut los zu lachen.
Am Treffpunkt drehte sie sich um und schaute mich verwirrt an und erkannte mich. Wir  haben beide erstmal losgelacht, und natürlich erstmal drauf los erzählt.

Ich unterhalte mich mit den Menschen während des Shootings sehr gerne. Je nach Thema gibt es gefühlsmäßig Höhen und Tiefen. Diese waren auch bei Alex. Manchmal möchte ich die Grenze zu den Tiefen überschreiten und noch tiefer gehen um dies auf die Bilder zu bekommen. Jedoch kann dadurch das Shooting kippen.

Mit Alex habe ich auch viel gelacht. Eigentlich mag ich keine Bilder mit lachenden Menschen. Die von Alex muss ich jedoch zeigen weil sie mir so gut gefallen.

Alex ist ein sehr interessanter und sehr vielseitiger Mensch. Ein Shooting mit Ihr ist regelrecht ein Erlebnis welches sehr viel Spass gemacht hat.


Hier nun die Bilder:

































10.05.2018

Manchmal kommt es anders.....

Ich möchte mit meiner Fotografie eine Würde in die Köpfe bringen. Die unantastbare Würde - sie scheint ein allgemeines Privileg zu sein, warum dürfen Frauen nicht auch in Würde auf Bildern abgebildet sein? Heute wollen immer alle nur "cool" sein, eifern unerreichbaren Idolen nach und machen sich dabei auf Bildern zum Affen. Mit geringstmöglichem Aufwand wollen sie den größtmöglichen Nutzen.
Wir sollten gemeinsam daran arbeiten, dass wichtige Werte nicht verloren gehen: der Respekt voreinander, die Achtung vor dem Menschen....hinsichtlich der Umsetzung dieses Ziels können wir nur bei uns selbst anfangen. Und danach den Nachbarn anregen. Kleine Änderungen können manchmal viel bewirken.

Auch bei mir gab es eine Veränderung. Ich habe irgendwann aufgehört den Menschen welchen ich fotografierte in eine Schublade zustecken. Denn hinterher kamen Bilder heraus auf welchen sich die Menschen in ihrem Wesen und Art nicht wieder erkannten. Ich hatte mich vom Mainstream vergiften lassen und bin zu dieser Zeit in der Fotografie nicht meinen Weg gegangen.

Heute mache ich ehrliche Bilder. Ich versuche den Menschen in seiner Art und seinem Wesen zu fotografieren wie er/sie ist. Dies gilt auch für die digitale Nachbearbeitung.

Mit Wiebke hatte ich in diesem Jahr mein 2. Shooting. Wir planten Bilder in der U-Bahn bzw. Straßenbahn. Ich hatte dafür ein Outfit angesetzt. Wiebke wollte ich bei der Fahrt, an der Haltestelle, beim Ein-und Aussteigen usw. fotografieren. Hier wollte ich einen bestimmten Ausdruck von ihr festhalten.

Als ich Wiebke abholte hatte sie einen riesen Rucksack dabei. Der musste auch unbedingt mit, weil er wohl wichtige Dinge enthielt. Mir erschien der Rucksack eher störend, da wir zu Fuss loszogen und beim Fotografieren ihn nicht sicher verstauen konnten.

Wir hatten die Bilder gemacht und gingen anschließend aus der U-Bahn-Station heraus um umzusteigen. Draußen war herrliches Morgenlicht. Dass mussten wir nutzen und machten weitere Bilder in der Kölner Innenstadt. Bis ich sagte:"Du weisst schon, dass wir die ganzen Bilder nur mit einem Outfit machen?" Danach wusste ich auch was so wichtiges im Rucksack war.....Wiebke hatte natürlich noch weitere Outfits mitgebracht. Sowas finde ich toll, denn dadurch konnten wir das schöne Licht und einen anderen Spot für weitere ehrliche Bilder nutzen. Zum Abschluss gab es dann noch ein Eis in Köln bester Eisdiele.